OCCURSO ist ein Institut, dass seine Aufgaben in Forschung, Bildung und der Förderung von interreligiöser und interkultureller Begegnung in Zusammenarbeit mit Partnern wahrnimmt. Das Institut wird nach der rechtlichen Strukturierung als Verein (e.V.) von einem Vorstand geleitet.  Der Beirat ist ein Expertengremium, welches das Institut in seiner Arbeit berät. Partner arbeiten beständig oder für bestimmte Projekte mit dem Institut zusammen und können auch Mitglieder sein.

Spiritualität und Glaubensleben haben bei OCCURSO ihren Platz. Partner, Engagierte und Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Kurse bringen ihren Glauben oder ihre säkulare Einstellung mit in die Begegnung der Religionen und Kulturen ein. OCCURSO bietet hierfür Raum und bemüht sich auch in der Forschung um ein fruchtbares Zusammenspiel unterschiedlicher theologischer Strömungen und theoretischer Ansätze. Dieses Miteinander wird durch den Beitrag der weltanschaulich neutralen Religionswissenschaft gefördert.

Weitere Informationen zur Geschichte von OCCURSO finden Sie hier. 
Unsere Satzung finden sie hier.

Die Praktikanten  stellen sich hier vor.

OCCURSO Persönlich:

 Dr. phil. Martin Rötting (1970*) , Vorstandsvorsitzender 2007-2010, seit 2010

MartinRoetting2016small„Heute Christ sein bedeutet für mich auch eine interreligiöse Spiritualität zu entwickeln und den Glauben aus den eigenen Quellen und im Dialog zu leben. OCCURSO fördert und erforscht  den Dialog der Religionen und bietet so die Möglichkeit aktiv an der eigenen Entwicklung zu arbeiten und mit anderen zu lernen.“                  

Aufgabengebiete:
Vorstandsvorsitz, Forschungsprojekt „Interreligiöses Lernen“, Koordination der Bildungsreihe „Zu Gast bei…“, Drittmittel für Forschung, Zertifizierung des Dialog-Begleiter-Kurses.

Hauptinteressen:
christlich-buddhistischer Dialog, christlich-muslimischer Dialog, Dialog und Spiritualität, Theologie der Religionen, Interreligiöses Lernen, Kooperation von Religionswissenschaft und Theologie.

Kontakt:
roettingm@occurso.de

 

Vita:
Studium der Religionspädagogik in München und der Ökumene und des interreligiglösen Dialogs in Dublin  (ISE, Trinity College), Promotion in Religionswissenschaft an der Ludwig-Maximilians Universität  München. Arbeit in der Seelsorge als kath. Religionslehrer, Auslandsseelsorger in Dublin (1999-2002) und Gemeindereferent. Mehrere Studienaufenthalte in Südkorea, dort auch Praxis des Són (Zen)-Buddhismus und der Kontemplation. Tätigkeit und Forschung im Interreligiösen Dialog, mit besonderem Schwerpunkt auf dem buddhistisch-christlichen Dialog, dem islamisch-christlichen Dialog und interreligiösen Lernprozessen. Sekretär des European Network of Buddhist Christian Studies, Mitglied der DVRW, Researchfellow 2005 der Korea Foundation. Publikationen: u.a. Berge sind Berge, Flüsse sind Flüsse. Begegnung mit dem koreanischen Zen-Buddhismus. Ein Beitrag zum christlich-buddhistischen Dialog (2001), Interreligiöses Lernen im buddhistisch-christlichen Dialog ( 2007), Interreligiöse Spiritualität (2008). Religion in Bewegung (2012), Praxisbuch interreligiöser Dialog (Hrsg. mit Sinn und Inan) (2016) Verheiratet, eine Tochter und einen Sohn..

 

Joachim Schnittke (* 1952) , Vorstandsmitglied 2009-2010, seit 2010  stellvertretender Vorsitzender

Aufgabengebiete:
Kontakt zu buddhistischen Gruppen und Organisationen

Hauptinteressen: 
christlich-buddhistischer Dialogschnittke-3

Kontakt: 

schnittkej@occurso.de

Vita:
Aufgewachsen in Berlin, Ausbildung zum Industriekaufmann, anschließend Studium der Wirtschafts- und Sozialpädagogik (Ludwig-Maximilians-Universität) in München. Referendariat in München, seit 1982 tätig in kaufmännischen Berufsschulen der Landeshauptstadt München. Seit 1980 praktizierender Buddhist in der Tradition des tibetischen Buddhismus, Tätigkeit in der Organisation des Shambhala-Meditationszentrums München.

 

Br. Josef Götz (1957* ), Vorstandsmitglied 2007-2010, seit 2010 

brjosefAufgabenbereiche: Intermonastischer Dialog, Buddhistisch-christlicher Dialog

Interessenschwerpunkt: Intermonastischer Dialog

Kontakt:
brjosef@occurso.de

Vita:
Schulbesuch in Algier, Brazzaville und Straßburg aufgrund der Tätigkeit des Vaters im diplomatischen Dienst. Anschließend Studium der Luft- und Raumfahrttechnik in Stuttgart. Nach dem Eintritt in das Benediktinerkloster St.Ottilien in Süddeutschland Studium der Mathematik und Physik in München. Seit 1986 Mathematik- und Physiklehrer am Gymnasium in St.Ottilien. 1983 Teilnahme am ersten Austausch  zwischen Zen-Mönchen und Benediktinern in Japan. Organisation und Planung mehrerer Aufenthalte von Zen-Mönchen in St.Ottilien und erneuter Japanaufenthalt. Von 1987 bis 1995 Sekretär der Benediktinischen Kommission MID (Monastischer Interreligiöser Dialog) für die Klöster im deutschsprachigen Raum. Im August 1992 Teilnahme am 4. Internationalen Kongress für buddhistisch-christlichen Dialog in Boston. 1992-1997 Studium der katholischen Theologie an der Universität Straßburg/ Frankreich. Vorträge, Seminare und Veröffentlichungen zum interreligiösen Dialog.
Von 1997 bis 2005 Sekretär des Europäischen Netzwerkes für buddhistisch-christliche Studien.
Von 1995 bis 2004 Mitglied des Vorstandes des Instituts für Missionstheologische Grundlagenforschung. Im Jahre 2003 Berufung in die Bischöfliche Kommission für den Interreligiösen Dialog in der Diözese Augsburg.
Seit 1998 zweiter Konrektor des Gymnasiums in St.Ottilien. Im Jahre  2003 Wahl in den Vorstand des überregionalen Schulträgers „Schulwerk der Diözese Augsburg“. Im Jahre 2005 Berufung in die internationale Benediktinische Schulkommission (International Conference on Benedictine Education). Seit Oktober 2006 Leiter der Verwaltung der Erzabtei St.Ottilien.


M. Phi. M. Phil. Orinta Ž. Rötting (* 1974), 
Vorstandsmitglied 2007-2010, seit 2010

Wenn man seine eigenen Sicherheiten verlässt, lernt man nicht  nur die eigene Tradition, sondern auch den anderen besser kennen.  OCCURSO bedeutet für mich dafür zu arbeiten, dass religiöse Menschen auf diese Weise lernen können.“

Aufgabengebiete:
Medienarbeit, Publishing, Integrationsarbeit und Kulturaustausch.orintar

Hauptinteressen: 
Frauenarbeit, Migrationsbewältigung, Medien, Religion und Spiritualität.

Kontakt:
 roettingo@occurso.de

Vita:
Aufgewachsen in Kaunas, Litauen. Studium der Literaturwissenschaft und Psychologie  (Vytautas Magnus Universität Kaunas), und der Friedensforschung (International Peace Studies (Trinity College Dublin), M. Phil.), Übersetzerin für das irische Ministerium für Jusitz (1999-2002), Arbeit in einem  irischen Frauenhaus (Women’s Refuge), Pädagogische Mitarbeiterin im Internationalen Jugendclub München (seit 2002), Seit 2004 Projekte im Bereich Dokumentarfilm und Tätigkeit als freiberufliche Videojournalistin. Interessenschwerpunkte: Migration und Integrationsprozesse, Dokumentarfilmprojekte als Methode der Selbstreflexion und  Identitätsfindung.


Nurgül Inan B.A., Vorstandsmitglied 2013 

„Der interreligiöse Dialog ist für mich ein wichtiger Bestandteil der Integration nicht nur hier in Deutschland sondern auf der ganzen Welt. So möge Allah (Gott) mir die Kraft geben für den Dialog und für den Glauben in das Gute im Menschen. Denn durch bessere Verständigung ist das friedliche Zusammenleben für uns alle möglich. „

nurguel_inanHauptinteressen:
Dialog unter Frauen unterschiedlicher Religionen, christlich-muslimischer Dialog, Integration und Migration, Interkulturelle Kommunikation,  Erwachsenenbildung, Lebensgeschichten von Frauen unterschiedlicher Glaubensrichtungen,.

Kontakt:
inann@occurso.de

Vita:
Vor  31 Jahren kam ich in meiner Heimatstadt Nürnberg auf die Welt. Als gebürtige Nürnbergerin blieb ich meiner Stadt 29 Jahre lang treu. Bis mich die Arbeitsfindung nach München geleitet hat. Hier angekommen lernte ich auch die Liebe meines Lebens kennen. Also musste ich Nürnberg offiziell „Auf Wiedersehen“ sagen und München als meine neue Heimatstadt akzeptieren. Das fiel mir gar nicht leicht muss ich zugeben.
Im türkischen gibt es die Redewendung: Deine Heimat befindet sich dort, wo du deinen Hunger stillen kannst. Also musste ich mich mittlerweile seit zweieinhalb Jahren zu einer Münchnerin umgewöhnen.
Studiert habe ich Bachelor of Arts – Soziale Arbeit an der Georg-Simon-Ohm Hochschule in Nürnberg. Während meiner Studienzeit kam ich mit dem Interreligiösem Dialog durch die Brücke-Köprü in Nürnberg in Berührung. Hier lernte ich in dieser Zeit viele neue Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen kennen und schätzte die Arbeit aller Gläubigen, die zum Dialog beitrugen. Seit Juni 2012 bin ich Vorstandsvorsitzende vom DITIB Landesfrauenverband Südbayern und möchte meine Ehrenamtliche Tätigkeiten mit der Arbeit bei Occurso erweitern. In der Hoffnung neue Menschen mit gutem Herzen begegnen zu dürfen.

 

Dr. phil. Gabriele R. Helmer  (1957*), Vorstandsmitglied 2013  – 2014

„ Interreligiöser Dialog ist Teil meines Lebens und ein unerlässlicher Beitrag zum Weltfrieden.“

Aufgabenbereich: Forschung im Bereich interreligiöses Lernen und Lehrenghelmer

Hauptinteressen:  Interreligiöser Dialog, Gender in den Weltreligionen, Jainismus in der Diaspora,  Jainismus – Buddhismus im Vergleich, Etablierung des buddhistischen Nonnenordens in Europa, Veganismus und Ethik.

Kontakt: 

helmerg@occurso.de

Vita: Studium der Ethnologie, Religionswissenschaft, Interkulturellen Kommunikation und
Niederländisch  an der LMU  München,  Leiden/NL und Antwerpen/B.  Promotion zu den Jaina in Antwerpen/B an der Universität Luzern/CH. Referentin in der Erwachsenenbildung für Religionen und Ethik. Entspannungstherapeutin mit den Schwerpunkten autogenes Training, Yoga und Meditation. Informations – und Aufklärungsarbeit zur veganen Lebensweise.

 

Lic. theol. André A. Gerth (*1968), Vorstandsmitglied 2007-2010, 2010- 2014

„Religion heute leben lernen heißt, den eigenen Glauben und seine Tradition im Angesicht und in Verantwortung gegenüber anderen Religionstraditionen leben zu lernen. Occurso bietet die Chance, den eigenen Glauben an der Grenze zu anderen Religionen und im Austausch mit ihnen zu verstehen, zu leben und zu vermitteln.“

Aufgabengebiete:

Leitung des Beirats, Bildungsmanagement, Öffentlichkeitsarbeit.

Hauptinteressen:
christlich-islamische Dialog, Dialog und Mission, Theologie der Religionen, interreligiöser Dialog in Afrika und Asien, Entwicklungszusammenarbeit und interreligiöser Dialog

Kontakt:
 gertha@occurso.de

Vita:
Studium der katholischen Theologie (Ludwig-Maximilians-Universität) und Zusatzstudium Erwachsenenpädagogik (Hochschule für Philosophie) in München. Lizentiatsarbeit über die Theologie der Religionen von John Hick und Gavin D’Costa. Promotion (Abschluss 2008) über das Thema der transzendenten Einheit der Religionen bei Frithjof Schuon (Scheich Isa Nur al-Din Ahmad 1907-1998). Seit 2002 Referent in der Abteilung Bildung und Pastoral bei missio (Internationales Katholisches Missionswerk) in München und dort zuständig für Bildungsprozesse unterschiedlichen Formats und Kampagnenarbeit zu Themen Afrikas, speziell zu Christentum-Islam, interreligiöser Dialog, Missionstheologie, Theologie der Religionen, missionarische Bewusstseinsbildung, weltkirchliche Lernprozesse, Kooperation, Projektpartnerschaft und Entwicklungszusammenarbeit zu HIV und AIDS. Diverse Publikationen zu den genannten Themenfeldern, Redaktion der „missio korrespondenz“ und Mitherausgeberschaft der „missio pockets“. Mitglied bei der World Conference of Religions for Peace – WCRP/Deutschland.

 

Ass. iur. Michel Quack (1942*), Vorstandsmitglied 2009-2010, 2010-2013

„Schon seit langem fasziniert mich das Phänomen, dass der Mensch in seiner Sehnsucht nach dem Ursprung an eine Wirklichkeit glaubt, die ‚nicht von dieser Welt’ ist, und dass er sehr unterschiedliche Wege dorthin gefunden hat. Und zugleich sehe ich die Herausforderung, die sich in unserer Zeit aus dieser Unterschiedlichkeit ergibt: Der enger gewordene Kontakt mit Menschen anderer kultureller und religiöser Prägung macht offenbar vielen Menschen Angst. Statt sich dem anderen zu öffnen, verschanzt man sich hinter Vorurteilen und verschließt sich vor dem Fremden, obwohl man mit ihm in der selben Gesellschaft zusammenlebt. Dabei wäre doch das gegenseitige Kennenlernen und Verstehen der beste Weg zum Abbau von Vorurteilen und zur Normalität im Umgang miteinander.“

Aufgabengebiete:
Mitarbeit in der Newsletter Redaktion (Kommentare und Korrektur)quackm
Interessenschwerpunkt:
Die „große“ Ökumene

Kontakt:
quackm@occurso.de

Vita:
Nach Jurastudium, einem Studienjahr in den USA und Referendariat in Bayern beruflich 10 Jahre als Vertragsjurist tätig für deutsch-französische Weltraumprojekte in Bonn und Bretigny bei Paris. Danach Justiziar des Deutschen Raumfahrtkontrollzentrums in Oberpfaffenhofen. Beruflich bedingte Kontakte und Reisen zu Vertragspartnern in allen Kontinenten ausser Australien verstärkten das Interesse für fremde Kulturen und insbesondere Religionen. Seit 2000 Teilnahme an den Zen-Kursen von Br. Josef Götz in St. Ottilien. 2007 Ruhestand. Seniorenstudium der Indologie und Religionswissenschaft an der LMU. Beteiligung an den muslimisch-christlichen Gesprächen in München-Sendling im Zusammenhang mit dem geplanten Moscheebau. Occurso-Dialogbegleiterkurs 2008/09.

 

Heidi Dorn  (1978*), Vorstandsmitglied 2010-2013

Aufgabengebiete:

Vorstandsarbeit

Hauptinteressen: 
Interkultureller Dialog, Mediation, Gender, Glaube und Spiritualität, Begegnung, Erwachsenenbildung

heididornKontakt:
dornh@occurso.de

Vita:

Ich bin eine 32jährige kommunikative Schweizerin. Nach einer kaufmännischen Verwaltungslehre (Berufsabitur) auf dem Bezirksamt (analog Landratsamt) habe ich in verschiedenen Bereichen Erfahrung sammeln können, berufsbegleitend das Abitur absolviert und mich immer wieder gerne und erfolgreich weitergebildet (Transaktionsanalyse, Coaching). Im Dezember 2008 bin ich aus der Schweiz nach München zu meinem Mann gezogen und habe mich sehr gut eingelebt. Soeben habe ich das 4. Semester des Studiums Religionswissenschaft und Volkskunde sowie der Allgemeinen Sprachwissenschaft an der LMU begonnen. Nebst dem Studium fehlt mir jedoch der praktische Austausch.

 

Aykan Inan, M. A. (1978*) , Vorstandsmitglied seit 2010

Interreligiöse Begegnungen öffnen den religiösen Gläubigen neue Wege durch die andere Religion die eigene Religion besser zu verstehen. Der Dialog findet so nicht zwischen den Religionen, sondern genauer zwischen den Gläubigen statt. OCCURSO ermöglicht durch denforschenden Ansatz mehr Dynamik bei der Dialogarbeit und bietet neue Wege der interreligiösen und interkulturellen Zusammenarbeit.“aykaninan

Aufgabengebiete:
Vorstandsarbeit, Islamfragen, Kulturbegegnung.

Hauptinteressen:
christlich-muslimischer Dialog, Integration und Migration, Interkulturelle Kommunikation, Medien.

Kontakt:
aykan.inan@ditib.de

Vita:
Seit 2010 Landesbeauftragter für interreligiöse und interkulturelle Zusammenarbeit der DİTİB (Landesverband Bayern – Regionalverband München e.V., www.ditib-landesverband.de). Studium der Politikwissenschaft, Vergleichende Kulturwissenschaft / Volkskunde, Bühne-Film-Medien und Mündliche Kommunikation in Regensburg: 2006 abgeschlossen mit einer Magisterarbeit zu „Minderheiten – Staatsbürger oder Fremdkörper? Eine kritische Betrachtung von Griechenlands Politik gegenüber der muslimischen Minderheit der West-Thrakien Türken“, die später als Buch veröffentlicht wurde. Zivildienst bei Malteser Hilfsdienst, seit 1999 Freier Journalist bei der Mittelbayerischen Zeitung, für die Zeitungen der İhlas Media and Trade Center GmbH (Tageszeitung Türkiye, Monatszeitung Post und TV-Sender TGRT EU, 1. Vorsitzender des Türkisch-Deutschen Kulturvereins e.V. und Pressesprecher, Berater sowie Dialogbeauftragter verschiedener Vereine, Institutionen und Firmen in der Region, z.B. das Honorarkonsulat der Republik Türkei in Regensburg. Er verfasste mehrere Beiträge zu den Themen Islam, Türkei und Migration sowie Integration in verschiedenen Büchern, Zeitschriften und Zeitungen. Publikationen: Horst Schymura / Aykan Inan / Korkut Börtecene, Integration – Problem und Chance! Gedanken zur Integration der Muslime in Deutschland, Norderstedt: Books on Demand (2007) Aykan Inan, Minderheiten – Staatsbürger oder Fremdkörper? Eine kritische Betrachtung von Griechenlands Politik gegenüber der muslimischen Minderheit der West-Thrakien Türken, BATTAM (2008)

Ao. Univ.-Prof. Dr. theol. Ulrich Winkler (*1961), Vorstandsmitglied seit 2010

„Der eigene Glaube verpflichtet uns Katholik/inn/en zur Wertschätzung anderen Glaubens. Denn in anderen Religionen gibt es Wahres und Heiliges, sagt das Zweite Vatikanum, und Gaben des Heiligen winklerulrichGeistes! Wer mit ihrem / seinen Glauben ernst macht, sucht nach solchen Begegnungen und wird mit Bereicherungen beschenkt, nicht selten aus der eigenen Tradition, wenn man sich erst einmal zu anderen auf den Weg gemacht hat. Nicht Einheitszwang, sondern ein Leben mit Differenzen halte ich deshalb für ein lohnenswertes Ziel. OCCURSO macht differenzfähig.“

Hauptinteressen:
Theologie der Religionen, Spiritualität im interreligiösen Prozess

Kontakt:
winkleru@occurso.de

Vita:
Studium der Katholischen Fachtheologie und Religionspädagogik in Linz, Jerusalem und Salzburg, lehrt und forscht als ao. Univ-Prof. an der Universität Salzburg, Zentrum Theologie Interkulturell und Studium der Religionen. Leiter des Universitätslehrganges „Spirituelle Theologie im interreligiösen Prozess“.  Publikationen zur Theologie der Religionen, zu Juden – Christen und zur komparativen Theologie. Verheiratet, zwei Töchter, wohnt in Traunstein, Pfarrei St. Oswald, das ist die Pfarrkirche von Papst Benedikt XVI.

 

Nabiha Poller M.A., Vorstandsmitglied seit 2010 

„Als Bahá’í erachte ich den interreligiösen Dialog als unumgänglich für den Weltfrieden. Die höchste Körperschaft der Bahá’ì sagt über die Zusammenarbeit der Religionen für eine friedliche Welt folgendes: ‚Religiöser Streit war im Laufe der Geschichte der Grund für unzählige Konflikte und Kriege, ein Pesthauch für den Fortschritt; er wird den Menschen immer mehr zuwider, ob sie einer Religion angehören oder nicht. Die Anhänger aller Religionen müssen bereit sein, sich nabihapollerden Grundfragen zu stellen, die dieser Streit aufgeworfen hat, und zu klaren Antworten zu gelangen. Wie lassen sich die Meinungsverschiedenheiten zwischen ihnen in Theorie und Praxis beilegen? Die religiösen Führer der Menschheit sind herausgefordert, mit Herzen voll Mitgefühl und Sehnsucht nach Wahrheit über das Elend der Menschheit nachzudenken und sich zu fragen, ob sie nicht in Demut vor ihrem allmächtigen Schöpfer ihre theologischen Differenzen im großmütigen Geist gegenseitiger Nachsicht, der ihnen die Zusammenarbeit für Verständigung und Frieden zwischen den Menschen ermöglicht, hintanstellen können.‘ „

Aufgabengebiete: 
Mitgliederbetreuung

Hauptinteressen:

Humor in den Religionen, Mystik, Weltfrieden, West-Östlicher Diwan,

Kontakt: 
pollern@occurso.de

Vita:
Bis 2009 Studium der Transnationalen Germanistik, Romanistik, Neueren Deutschen Literatur an der LMU München. Mehrere Auslandsaufenthalte unter anderem Südkorea, Belgien, Jemen, Ägypten.

 

Pfarrerin z.A. Simone Sinn (*1975), Vorstandsmitglied 2007-2010

Interreligiöses Lernen ist in meinen Augen eine große Chance, denn dabei kann man als Mensch wachsen und in Sachen Religion sprach- und dialogfähig werden. Es ist eine gute Möglichkeit, einen erfahrungsoffenen, glaubwürdigen und mündigen Umgang mit Glauben einzuüben. Ich finde es wichtig, Räume zu schaffen, in denen sich Menschen authentisch und angstfrei begegnen können. Deshalb engagiere ich mich bei OCCURSO.“

simonesinnAufgabengebiete: 

Bildungskonzeption, Dialog-Begleiter-Kurs.

Hauptinteressen:

Theologie und interreligiöser Dialog, Hermeneutik, christlich-muslimischer Dialog, interkulturelle Theologie, Pluralismus-Konzeptionen, Bildungs-Konzeptionen, Ethik und Menschenrechte

Kontakt: 

sinns@occurso.de

Vita:

Studium der evangelischen Theologie in Bielefeld, Heidelberg und Tübingen, Zusatzstudium Diakoniewissenschaften in Heidelberg, MPhil-Studium Ökumenewissenschaften in Dublin. Engagement bei amnesty international und in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit. Sechsmonatiger Studienaufenthalt am Institut für interreligiösen Dialog DIAN/Interfidei in Yogyakarta (Indonesien). Vikariat in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Ordination zur Pfarrerin. Seit 2006 theologische Assistentin in der Abteilung für Theologie und Studien des Lutherischen Weltbundes in Genf, Schwerpunkt „Theologie und interreligiöser Dialog“.

Publikation: The Church as Participatory Community: On the Interrelationship of Hermeneutics, Ecclesiology and Ethics, Dublin 2002.
Dr. phil. habil. Anne Koch (1971*), Vorstandsmitglied 2007-2010, seit 2014

„OCCURSO ist ein weiterer wachsender Grashalm für Verständigung. Stabile politische Bedingungen sind unerlässlich, um die anrollenden gesellschaftlichen Herausforderungen zu lösen: Annekoch3Migration, Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen, Fanatismus. Vielleicht reicht schon ein wechselseitiges Kennen, wenn nicht Verstehen, um friedlich miteinander auszukommen. Das steht für mich als Religionsforscherin im Zentrum von OCCURSO.“

Aufgabenbereiche: 
Drittmitteleinwerbung, Koordination.

Kontakt:
kocha@occurso.de

Vita:
Studium der Philosophie und Theologie in München, Paris und Jerusalem. Wiss. Mitarbeiterin im Alten Testament der Universität München. Promotion in Philosophie über das Verstehen des Fremden, seit 2001 Assistentin im Interfakultären Studiengang Religionswissenschaft an der Universität München. Habilitation in Religionswissenschaft mit einer Arbeit über Körperwissen. Zwei Jahre Feldforschung in Tokio/Japan zu kosmopolitischer Spiritualität.

Forschungen zu zeitgenössischer Spiritualität, globalem Yoga, Alternativmedizin und spirituellem Heilen, Religion unter Bedingungen der Neoliberalisierung,  interreligiöser Konfliktmediation

Publikationen: Multireligiös + Multikulturell. Kompetenz im religiösen Feld der Gegenwart. Ein Praxishandbuch + CD-Rom mit drei Religions-Kompetenz-Trainings (2006). (mit P. Tillessen, K. Wilkens): Religionskompetenz. Praxishandbuch im multikulturellen Feld der Gegenwart (2013), Religionsökonomie. Eine Einführung (2014).

 

Marianne Jacob (1947*), Ehrenmitglied, , Vorstandsmitglied 2007-2009

mariannejacob
Interessensschwerpunkt: Kinder in Sri Lanka und Indien.

Kontakt:
Jacob@occurso.de

Vita:
Patentanwaltsfachangestellte, Personalsachbearbeiterin und Lohnbuchhalterin; praxisorientierte Theravada-Buddhistin, Klosteraufenthalte in Sri Lanka, Nepal, Südkorea und St. Ottilien sowie Teilnahme am dortigen interreligiösen Dialog und an Tagungen des European Network of Buddhist Christian Studies; Patenschaften bei der Karuna Samadhi Organization, Yakkala, Sri Lanka.

 

Eda As M.A. (*1980), Vorstandsmitglied 2007-2010

asiphaedaAufgabengebiete: 

Islamfragen, Kulturbegegnung.

Hauptinteressen:

Muslimischer Dialog, Geschichte und Gegenwartsfragen des Nahen Osten sowie der Turkologie.


Kontakt:
ase@occurso.de

 

Vita: Geboren in  München. Studium der „Religionswissenschaft“, der „Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Islamische Kunstgeschichte“ und „Geschichte und Kultur des Nahen Orients sowie Turkologie“. Magisterarbeit zum Thema „Der Koran als Buch- Verschriftlichung und Medialisierung der koranischen Offenbarung“. Laufende Promotion in Religionswissenschaft an der LMU München.

 

Dr. theol. Kyong-Kon KIM (1967*), Vorstandsmitglied 2007-2010

“Wir leben in einer Welt, wo jeder den Sinn der Existenz sucht. Auf dieser Suche kann man anderen Mitmenschen begegnen und als ‘Freunde des Weges’ zum ‘Ziel’ mitlaufen.”


Aufgabengebiet:
Evaluation des Dialog-Begleiter KursesMichael-KimKyongKon

Hauptinteressen:

Christlich-buddhistischer Dialog, Soteriologie der Religionen, Theologie der Religionen, Theologie der Inkulturation, Theologien der Dritten Welt, asiatische Medizin (Akupunktur)

Kontakt:

kimkk@occurso.de


Vita:

Studium der Philosophie und Theologie in Süd-Korea, Mainz, Freiburg i.Br. und Bonn. 1996 Diplom in Theologie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz mit der Arbeit “Befreiung und Minjung. Das Erlösungsverständnis nach der Philosophie bzw. Theologie der Liberation Enrique Dussels und nach der Minjung-Theologie Byong-Mu Ahns”. Seit 1999 Religionslehre in Strasbourg. 2005 Erwerbung der Urkunde “Traditioneller Akupunteur” am CREAT in Paris. 2006 Promotion in Theologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn mit der Arbeit “Der Mensch und seine Erlösung nach Sŏn-Buddhismus und Christentum. Bojo Chinul und Karl Rahner im Vergleich” (Publikation 2007).

 

Evelyn Reuter (1988*), Mitglied seit 2013, Vorstandsmitglied seit 2014 

„Interreligiöser Dialog ist nicht die Aufgabe von Politikern oder Geistlichen, sondern jedes einzelnen Gläubigen. Denn der Dialog hilft nicht nur andere zu verstehen, er durchbricht auch Schranken und baut Brücken zwischen Angehörigen verschiedener Religionen, er beseitigt Vorurteile und fördert Akzeptanz im privaten und im öffentlichen Raum.evelynreuter

Was so selbstverständlich scheint, ist jedoch eher eine Vision. Diese Vision nahm für mich seit meinem Praktikum bei OCCURSO reale Züge an, da ich praktische Beispiele kennen lernte, Menschen unterschiedlichen Glaubens ins Gespräch zu bringen, sowie für (mich neue) Aspekte des Dialogs, wie die Integration, entdeckte und somit das Ausmaß des Projektes „Interreligiöser Dialog“ zu erkennen begann.“

Aufgabengebiete:

Redaktion des Newsletters

Hauptinteressen:
christlich-muslimischer Dialog, Religion und Identität, der Balkan als religiös-pluraler Raum, Monotheismus und Trinität, interreligiöses Lehren und Lernen

Kontakt: reutere@occurso.de

Vita:
Studium der Theologie und Ethnologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (2007-2011), BA-Abschluss über das Islamische Kulturcenter e.V. Studium der Theologie und der Südosteuropastudien an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. März und September 2011 Praktikum bei OCCURSO: Beteiligung am Forschungsprojekt „Christlich-muslimischer Dialog“, September/Oktober 2012 Praktikum in Kumanovo/Makedonien im „Center for Intercultural Dialog“ (CID) mit Gestaltung eines interreligiöses Workshops. Mitbegründer der Initiative „Thüringer Interreligiöses Forum“ (2013).

 

Notburga Baumann (1965*), Mitgliederbetreuung 2009-2010

baumannburgi„Interreligöser Dialog ist für mich spannend und „Not-wendig“ zu gleich. Er ist eine Brücke zwischen Menschen und Religionen und lässt mich in der Begegnung mit dem jeweils anderen Glaubensverständnis meine eigenen Glaubenswurzeln nahe kommen.“

Interessensschwerpunkt:
Christliche Ökumene und jüdisch-christlich-muslimischer Dialog

Kontakt: 
baumannb@occurso.de

Vita:
Erzieherin im Kindergartenbereich, Studium für katholische Religionspädagogik / kirchliche Bildungsarbeit, Gemeindereferentin (davon vier Jahre Klinikseelsorgerin), Klinikseelsorgeausbildung in Heidelberg, Zusatzausbildung in Logotherapie/Existenzanalyse nach Viktor E. Frankl, Teilnahme an vielen internationalen Jugendtreffen der Brüdergemeinschaft von Taizé, Teilnahme an Tagungen zum christlich jüdischem Dialog der katholischen Akademie Aachen. Mitglied der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit München und der Theologischen Arbeitsgemeinschaft für Protestanten, Katholiken und Juden. Fünfjährige Mitarbeit im Interreligiösen Forum in Landshut.

 

Rudolf Nertinger

„Ich freue mich darauf, neben den finanziellen Angelegenheiten auch die Menschen,
die Occurso ausmachen, persönlich kennen zu lernen“nertinger

Aufgabengebiet: Finanzen

Kontakt:

Neringerr@occurso.de

Vita:

Mein Name ist Rudolf Nertinger (53), ich bin selbständiger Steuerberater, verheiratet, zwei Kinder und wohne mit meiner Familie in Freising. Vor langer Zeit war ich in der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg auch als stellvertretender Diözesanvorsitzender in der Diözese Augsburg tätig. Studiert habe ich Betriebswirtschaft und Jura in Augsburg, Washington D.C. (MBA) und Münster (LL.M.).

 

 

OCCURSO-Praktikanten

Weißgerber Sebastian, OCCURSO Praktikant seit 2014

SebastinaweissgerberMein Name ist Sebastian Weißgerber. Ich habe 2015 meinen Bachelor in Soziologie mit den Nebenfächern Religion und Bildungswissenschaften gemacht an der katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Als Sozialwissenschaftler interessiere ich mich vor allem dafür, wie Religion heute in unserer pluralen Gesellschaft aussieht und sich entwickelt. Sei es die negativen Seiten von Fanatismus, bis zu den positiven Seiten eines interreligiösen Dialogs. Um mehr als nur universitäre Theorie zu haben, bin ich bei OCCURSO Praktikant. Hier erhoffe ich vieles in der Praxis zu sehen und zu lernen, welches ich in meinen Masterstudiengang mitnehmen möchte.

Aufgabengebiet: Web-Seite, Forschung.

Kontakt: weissgerbers@occurso.de

 

Anja Grimm, OCCURSO Praktikantin Juni 2014

„Ihr Menschen! Siehe, wir erschufen euch als Mann und Frau und machten euch zu Völkern und zu Stämmen, damit ihr einander kennenlernt. Sure 49,13
Wenn wir einander nicht kennenlernen, werden wir einander auch nur schwer verstehen.
Da ich verstehen möchte, freue ich mich nun Teil des Occurso Teams sein zu dürfen!“
Ich studiere an der LMU Europäische Ethnologie, Religionswissenschaft und Geschichte anajgirmmim
Bachelor – die menschliche Kultur mit all ihren verwobenenen und überlagerten Beziehungen und
Realitäten ist das, was mich interessiert. Ein besonders spannendes Feld spielen dabei meiner
Meinung nach die verschiedensten Religionen und Gemeinschaften mit ihren scheinbar ganz
eigenen Wirklichkeiten. Mich interessiert was Menschen motiviert, fasziniert und antreibt; was sie
zusammenhält und welche Wege sie im Leben gehen.
Der interreligiöse Dialog eignet sich dabei ganz wunderbar um neue Einsichten zu gewinnen und die eigene Perspektive immer wieder neu auszurichten.

Kontkat: agrimm@occurso.de


Tanja Mancinelli, OCCURSO Praktikantin April 2014

„In der Begegnung erkennt man, dass das Verbindende das was uns angeblich trennt an Wichtigkeit überragt. Diese Erkenntnis des Gemeinsamen ist der Keim der Liebe , die Zwangsläufig auch die Unterschiede einschlisst. Deshalb ist der interreligioeser Dialog so wichtig. Ich hoffe durch OCCURSO einen kleinen Beitrag in diese Richtung leisten zu können“

In Italien aufgewachsen, studierte ich zunächst Biologie an der LMU, wo ich 2001 TanjaMancinellidiplomierte. Ein starkes Interesse an das „Innenleben“ führte mich jedoch nach der Universitätszeit zunächst nach Indien und dann nach Wales, wo ich mehrere Jahre in einem Yoga Ashram lebte und  mich intensiv mit Yoga und Hinduismus beschäftigte. Diese Auseinandersetzung mit dem Hinduismus und im Moment auch mit dem Sufismus, haben mein Verständnis für meine eigene christlichen Wurzeln  verstärkt und erweitert. So habe ich selber an mir erfahren können, wie die Öffnung für andere Glaubensrichtungen und den daraus resultierenden Dialog einem helfen können, sich selber besser zu verstehen und in Liebe und Respekt für alle Religionen die eigenen Herkunft besser zu schätzen. Im Moment studiere ich erneut an der LMU Religionswissenschaften, Antike und Orient.

Kontakt: mancinellit@occurso.de

Rebekka Smuda, OCCURSO-Praktikantin August-September 2013

smuda„Ich denke der Dialog ermöglicht es sich verstehen zu lernen  und Zukunft miteinander gestalten zu können.  Vielfalt begeistert mich sehr und macht mich neugierig;
Auch bin ich der Meinung, dass sie bereichernd ist, wenn der Rahmen dafür geschaffen ist.
In meinen Augen verkörpern Religionen eine besondere Vielfalt und ein Rahmen, in welchem sie bereichern können, könnte der Dialog sein.
Um ehrlich zu sein ist es eine Hoffnung, die ich in diese Form des Austausches setzte. Die Hoffnung auf diese Weise ein verständnisvolles Zusammenleben zu ermöglichen. Deshalb freue ich mich sehr darauf zu erleben wie der Dialog bei OCCURSO geführt wird und vor allem zu erleben wie er organisiert und gelebt wird.“

Aufgabenbereiche: Assis-Pilgerfahrt Vorbereitung (Mitarbeit)

Kontakt:  smudar@occurso.de

Theresa Pieper, OCCURSO Praktikantin September 2013

„In meinem Masterstudium „Interreligiöse Studien“ an der Otto-Friedrich-Universität pieperBamberg setze ich mich mit den drei großen monotheistischen religiösen Traditionen des Judentums, Christentums und Islam auseinander. Dabei spielen neben der politischen Dimension vor allem ihre wechselseitigen religiösen und kulturellen Beziehungen eine Rolle.

Ich bin gespannt darauf, mit meinem Praktikum bei Occurso einen Raum zu entdecken, in dem diese Beziehungen aktiv gestaltet und mit Leben gefüllt werden.“

Kontakt: piepert@occurso.de

 

 

Franz Zedler, OCCURSO-Praktikant Januar 2013

FranzZedler„Bei zahlreichen Konflikten in unserer Welt spielen religiöse und kulturelle Aspekte eine größere Rolle. Nicht nur deswegen sind Occursos Anliegen sehr ehrenwert. Im Praktikum will ich die Chance nutzen, Angehörigen von fremden Religionen und Kulturen erstmalig persönlich gegenüberzutreten. Auch möchte ich Vereinsmitglieder und deren Aufgaben kennenlernen, sowie selber Engagement zeigen. Somit bin ich sehr neugierig auf diese Zeit: Ist echter, friedlicher interreligiöser Dialog jenseits von abgedroschenen und leeren Toleranz-Bekenntnissen vernünftig möglich? Wenn ja, ist er gute Fundamentalismus-Kritik und -prävention? Und: Kann es eine Form von Spiritualität geben, die weltanschauliche Grenzen undogmatisch überwindet? Bei Occurso komme ich einigen Antworten auf diese und andere Fragen hoffentlich ein Stück näher.“

Kontakt: zedlerf@occurso.de

Constantin Pelka, OCCURSO-Praktikant seit Herbst 2012

Student der Philosophie in München

„Occurso- Begegnung ist für mich: Einlassen auf Fremdes und Bekanntes mit neuen pelkaconstantinAugen sehen. Als Philosophiestudent an der Hochschule für Philosophie München ist es mir ein Anliegen auf einer vernünftigen, respektvollen Ebene ins Gespräch zu kommen. Außerdem finde ich besonders wichtig sich nicht von fertigen Meinungen leiten zu lassen, sondern einen eigenen Eindruck von Menschen, Religionen und Kulturen zu gewinnen. Und zuletzt scheint mir für ein gelingendes Zusammenleben entscheidend Offenheit zu leben und eigene religiöse Auffassungen für den Anderen nachvollziehbar darzustellen. “

Kontakt: pelkac@occurso.de

 

Mejdi Jbali, OCCURSO-Praktikant Sommer 2012

Geboren 1986 in Tunis, seit 2011 Studium (Masterstudiengang) Medizintechnik an der TU München.

MejdiJbali„OCCURSO stellt für mich eine wertvolle Möglichkeit dar, einen Beitrag im interreligiösen Dialog zu leisten.
Besonders wichtig ist für mich eine christlich-muslimische Zusammenarbeit, die Vielfalt und Bereicherung
der Gesellschaft sowie Austausch und Verständigung zwischen Kulturen voranbringt.
Mein Interesse an einem Praktikum in OCCURSO spiegelt meine Überzeugung wieder, dass Interreligiosität
einen wichtigen Weg zum Frieden darstellt, der weltweit durch praktische Zusammenarbeit und Mitwirkung vorangebracht
werden muss.“

Aufgaben: OCCURSO-Lounge der Sommerakademie 2012

Kontakt: Jbalim@occurso.de

Eva Brandl (*1990), OCCURSO-Praktikantin Sommer 2012

Ich studiere seit Oktober 2010 Religionswissenschaft und Vergleichende Kultur-und

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Religionswissenschaft im B.A. an der Ludwig-Maximilians-Universität München; meine Schwerpunkte lagen dabei bisher im Bereich Ethnologie sowie dem Nahen und Mittleren Osten. Im Rahmen eines Kolping-Projekts habe ich im August 2010 Freiwilligenarbeit in einem Kindergarten in Vietnam geleistet.

Zu Occurso bin ich über Informationen des Studiengangs gekommen; ich sehe das Praktikum vor allem als Chance, einen ersten Einblick zu gewinnen, wie interkultureller Dialog in einer pluralistischen Gesellschaft gestaltet wird und welchen Beitrag die Religionswissenschaft als Fach dazu leisten kann.

Aufgaben: OCCURSO Lounge der Sommerakademie, Workshop, Treffen der Dialogbegleiterkurs-Teilnehmer.

Kontakt: brandle@occurso.de

Evelyn Reuter (*1988), OCCURSO-Praktikantin 2011, Studentin der MLU Halle-Wittenberg

„Seit Oktober 2007 studiere ich Ethnologie und ev. Theologie im Bachelorstudiengang an evelynreuterder Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seit Oktober 2008 studiere ich ev. Theologie im Diplomstudiengang. Meine Bachelorarbeit schreibe ich über das Islamische Kulturcenter e.V. Neben dem Islam und anderen Religionen interessiere ich mich für ökumenische Angelegenheiten, Osteuropa und den Vorderen Orient.

Ein Praktikum bei OCCURSO zu absolvieren, bedeutet für mich die Möglichkeit zu lernen, wie man Religionen ins Gespräch mit einander bringen kann und Schranken zwischen Mitgliedern verschiedener Religionsgemeinschaften zu durchbrechen. Dies habe ich selber erlebt, indem ich im Rahmen des Forschungsprojekts zum muslimisch-christlichen Dialog Interviews mit Muslimen geführt habe. Aber auch die Möglichkeit den OCCURSO-Mitgliedern bei den Vorbereitungen der 4. Sommerakademie über die Schultern zu sehen, trug zu der Bildung einer konkreten Vorstellung bei, wie man Menschen (andere) Religionen praktisch näher bringen kann.

Ich habe gelernt, dass die Teilnahme am interreligiösen Dialog und dessen Mitgestaltung nicht nur bedeuten, Brücken zwischen Menschen mit verschiedenen religiösen Hintergründen zu schlagen und dadurch Vorurteile zu beseitigen. Interreligiöser Dialog beinhaltet auch den politischen Aspekt der Integration, welcher in unserer immer pluraler werdenden Gesellschaft möglicherweise immer ein aktuelles Thema bleiben wird.“

Kontakt: reutere@occurso.de

Jochen Meyer (*1977), OCCURSO-Praktikant 2010, Universität Hamburg

meyerjSeit 2007 studiere ich „Sprache und Kultur des indischen Subkontinent und Tibets“, Schwerpunkt Neuindologie, an der Universität Hamburg. Mein Interesse gilt dem interkulturellen Dialog, in dem der interreligiöse Dialog meiner Ansicht nach einen großen und immens wichtigen Raum einnimmt. Im Rahmen meines Studiums absolviere ich derzeitig ein sechswöchiges Vollzeit Praktikum bei OCCURSO, in dem ich einen intensiven Einblick in die Dialog-Arbeit bekomme. Da mein Fokus hauptsächlich auf indische Religionsgemeinschaften gerichtet ist, freue ich mich sehr, dass OCCURSO mir die Möglichkeit bietet, eine Veranstaltung der „Zu Gast bei…“-Reihe bei einer hinduistischen Glaubensgemeinschaft zu organisieren.
Ich halte den Dialog zwischen den Religionen für einen wichtigen Schritt, der zu einem von Verständnis und Interesse geprägten und letztendlich friedfertigeren Umgang zwischen Menschen verschiedener Ansichten, Kulturen und Nationen führen kann. Hierzu möchte ich gerne meinen Teil beitragen.

Kontakt: meyerj@occurso.de
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Valerie Fuchs (*1987), OCCURSO-LMU-Praktikantin

Aufgabengebiete:    Sommerakademie und Dialog-Begleiter-Kurs; überall, wo Hilfe gebraucht wird
Vita:     Mai 2006 Abitur in Gauting bei München; August 2006 Freiwilligenarbeit in zwei FuchsvalerieSchulen und einem buddhistischen Kloster in Thailand; Sept. 2006 – Mai 2007 Weltreise durch Südostasien, Australien, Neuseeland, Fidschi und Nordamerika; seit Oktober 2007 Studium der Religionswissenschaft, Psychologie und Kommunikationswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München; ehrenamtliche Mitarbeiterin am Studiengangprojekt „Religionen in München“ in Zusammenarbeit mit Münchner Schulen (vereint Religionsgeographie, Religionssoziologie und Religionsästhetik)
Occurso für mich:     Austausch und Verständigung zwischen Kulturen und die damit verbundene Reflexion über die eigene sehe ich als zentrale Aufgaben für die Zukunft.  Bei Occurso habe ich die wertvolle Möglichkeit, theoretisches Wissen aus dem Studium schon frühzeitig praktisch anzuwenden und den Dialog selbst ein wenig mitzugestalten.

 

Melanie Regus (*1983) , OCCURSO-LMU-Praktikantin
Nach einer Berufsausbildung alsMRegus
Köchin, zweiter Bildungsweg zum Abitur und derzeit Studentin der
Religionswissenschaft, Ethnologie und Psychologie an der LMU München.
OCCURSO bedeutet für mich, nicht über „die anderen“ zu sprechen, sondern mit
ihnen, in der Hoffnung, aus einem Pfad, den OCCURSO durch den Dschungel
schlägt, eine breite viel befahrene Straße zu machen.

 


Kim Burger, OCCURSO-LMU-Praktikant
Ich studiere seit letztem Jahr Religionswissenschaft, Ethnologie und Nordistik an der LMU. Ich ich interessiere mich für die verschiedenen religiösen Bewegungen und für interreligiösen Dialog. Zu Occurso bin ich über Frau Prof. Koch gekommen. Ich freue mich, für mein Studium eine praktische Anwendung zu finden!


Miriam Trescher, OCCURSO-LMU-Praktikantin

Geboren 1987 in Weißenburg, seit 2007 Studium der
Religionswisseschaft an der LMU München. Nebenfächer: Soziologie undMiriamTrescher
Kommunikationswissenschaft
Schwerpunkte/Interessen: Interreligiöser Dialog, Islam,
Religionssoziologie, Religion in Film und Medien
OCCURSO ist für mich eine Möglichkeit, die Unwissenheit der Menschen
über andere Religionen und Kulturen abzubauen, das gegenseitige
Interesse und die Integration der „Deutschen“ in ihr multikulturelles
Land zu fördern. Außerdem bietet es die Chance,
Religionswissenschaft praktisch anzuwenden.

 
 
 
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