Ass. iur. Michel Quack (1942*), Vorstandsmitglied 2009-2010, 2010-2013

„Schon seit langem fasziniert mich das Phänomen, dass der Mensch in seiner Sehnsucht nach dem Ursprung an eine Wirklichkeit glaubt, die ‚nicht von dieser Welt’ ist, und dass er sehr unterschiedliche Wege dorthin gefunden hat. Und zugleich sehe ich die Herausforderung, die sich in unserer Zeit aus dieser Unterschiedlichkeit ergibt: Der enger gewordene Kontakt mit Menschen anderer kultureller und religiöser Prägung macht offenbar vielen Menschen Angst. Statt sich dem anderen zu öffnen, verschanzt man sich hinter Vorurteilen und verschließt sich vor dem Fremden, obwohl man mit ihm in der selben Gesellschaft zusammenlebt. Dabei wäre doch das gegenseitige Kennenlernen und Verstehen der beste Weg zum Abbau von Vorurteilen und zur Normalität im Umgang miteinander.“

Aufgabengebiete:
Mitarbeit in der Newsletter Redaktion (Kommentare und Korrektur)quackm
Interessenschwerpunkt:
Die „große“ Ökumene

Kontakt:
quackm@occurso.de

Vita:
Nach Jurastudium, einem Studienjahr in den USA und Referendariat in Bayern beruflich 10 Jahre als Vertragsjurist tätig für deutsch-französische Weltraumprojekte in Bonn und Bretigny bei Paris. Danach Justiziar des Deutschen Raumfahrtkontrollzentrums in Oberpfaffenhofen. Beruflich bedingte Kontakte und Reisen zu Vertragspartnern in allen Kontinenten ausser Australien verstärkten das Interesse für fremde Kulturen und insbesondere Religionen. Seit 2000 Teilnahme an den Zen-Kursen von Br. Josef Götz in St. Ottilien. 2007 Ruhestand. Seniorenstudium der Indologie und Religionswissenschaft an der LMU. Beteiligung an den muslimisch-christlichen Gesprächen in München-Sendling im Zusammenhang mit dem geplanten Moscheebau. Occurso-Dialogbegleiterkurs 2008/09.

 
 
 
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