Publikation:

Roetting, Martin, Religion in Bewegung, Dialog-Typen und Prozess im interreligiösen Lernen, Lit, Münster, 2012NEU ab Januar 2012
Martin Rötting
Religion in Bewegung
Dialog-Typen und Prozess im interreligiösen Lernen

Bd. 9, 184 S., 19.90 EUR, br., ISBN 978-3-643-11465-5
Reihe: Interreligiöse Begegnungen. Studien und Projekte

„Religion in Bewegung“ bietet einen Verstehensrahmen interreligiöser
Lernprozesse. Grundlage hierfür sind empirische Forschungen des Institutes
OCCURSO. Sechs Dialog-Typen werden bestimmt: Spiritueller Pilger,
Sozialer Beweger, Religiös-Kultureller Demokrat, Kultur-Harmonisierer, Orthodoxer
Adapter und Humanitär-Religiöser. Sie ermöglichen es, gesellschaftliche
Herausforderungen und theologische Konsequenzen anzuzeigen.
Martin Rötting studierte Religionspädagogik und interreligiösen Dialog
in München, Südkorea und Dublin. Der promovierte Religionswissenschaftler
ist Vorstand des Institutes für interreligiöse und interkulturelle
Begegnung, OCCURSO.

Herausgegeben von OCCURSO – Institut für interreligiöse und interkulturelle
Begegnung, München und Zentrum Theologie Interkulturell und
Studium der Religionen, Universität Salzburg.
www.lit-verlag.de

 


Online-Umfrage zu interreligiösem Lernen

Sie können die Forschung von OCCURSO unterstützen,
indem Sie sich an unserer Online-Umfage��beteiligen. 
Die Ergebnisse werden anonym verwendet und nur im Rahmen unserer Forschung veröffnetllicht. 
Für die Abfassung benötigen Sie etwa 20. Minuten. 

Hier gehts direkt zur Umfage.

Forschungsprojekte begleiten und unterstützen bestehende oder initiierte Dialogprojekte. Dies ist nur in enger Zusammenarbeit mit den im Dialog stehenden Gruppen möglich. Ein wesentliches Interesse ist dabei die Analyse der durch den Dialog in gang gebrachten interreligiösen Lernprozesse. Diese sollen theologisch und religionswissenschaftlich analysiert werden. Ziel dieses Verstehens der Lernprozesse im Dialog ist es, mögliche Hindernisse und Vorurteile erfassen zu können, so wie positive Motivation zu verstärken.

Die einzelnen Forschungsprojekte von OCCURSO stehen daher in einem Gesamtzusammenhang eines Projektverbundes, welche die einzelnen Forschungsprojekte inhaltlich mit einander in Beziehung setzt: 

 

Dynamik im Dialog der Religionen

Interreligiöse Lernprozesse zwischen den Religionen.

Buddhistisch-christlicher Dialog 2002-2007 Publikation:Rötting, Martin, Interreligiöses Lernen im buddhistisch-christlichen Dialog, St. Ottilien 2007. hier.
Christlich-islamischer Dialog 2008-2012 Interreligiöses Lernen im christlich-islamischen Dialog, empirische Untersuchung in Deutschland und der Türkei.
(Aktuelles Forschungsprojekt hier)
Dynamik im Dialog der Religionen ab 2008 Aktuelles Forschungsprojekt
Publikation: Rötting, Martin, Religion in Bewegung, 

Mögliche Folgeprojekte: Christlich-jüdischer, jüdisch-islamischer, buddhsitisch-hinduistischer Dialog, etc.

Interreligiöse Lernprozesse sind, wie der Dialog der Religionen, nicht etwas, was die Religionen als Einheit betrifft, sondern einzelne Menschen. Diese sind geprägt durch ihren Glauben und unterschiedlichen historischen, kulturellen und soziologischen Kontexten. Die Kontexte beeinflussen den Glauben jedes Individuums ebenso wie sie die unterschiedlichen Dialog-Begegnungen prägen. Durch diese Lernprozesse wiederum verändern sich die Strukturen der Religionen lokal und global.

Ziel des Langzeit-Forschungsprojektes ist es, die Dynamik im Dialog der Religionen erfassen und abbilden zu können. Dies wird rückwirkend möglich, wenn gegenwärtige Lernprozesse, analysiert mit Hilfe halbstrukturierter Interviews, und ihre theologische und religionswissenschaftliche Bedeutung mit den historischen Entwicklungen in Beziehung gesetzt werden. 

Methodisch verbindet das Projekt religionswissenschaftliche und theologische Ansätze. Die Analyse des durch halbstrukturierte  Interviews gewonnene Textmaterials erfolgt nach religionswissenschafltichen und theologischen Kriterien. Diese Analyse kann von einem oder mehreren Forschungspartnern durchgeführt werden. Der Diskurs über die Ergebnisse der Lernprozessstukturen des gleichen Interviewtextes ermöglicht die Ansicht unterschiedlicher (z.B. religionswissenschaftlicher, christlich- und islamischer theologischer) Perspektiven, deren Zusammenspiel ein vollständigeres Abbild des Lernprozesses erlauben. 

Der Vergleich unterschiedlicher Dynamiken in Bezug zum jeweiligen historischen und gegenwärtig politischen und sozialen Kontext erlaubt Rückschlüsse und ermöglicht Prognosen künftiger Diskurse zwischen den Religionen, so wie deren Implikationen bei der Entwicklung pastoraler und politischer Konzepte, die  in Bezug auf die betreffenden Religionen bedacht werden müssen.

 

 
 
 
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