INTERRELIGIÖSES   FORUM

 „SHARING MY RELIGION“

Im Rahmen von OCCURSO soll im Bemühen um interreligiös-interspirituellen Dialog und Einheit in der Vielfalt einmal monatlich ein offenes interreligiöses Forum stattfinden, in dem es um das Miteinander-Teilen /Einander-Mitteilen der je individuellen und persönlich verantworteten Religion geht: sharing MY religion.

Zu jeder der bekannten Religionen gehört die Versammlung ihrer Angehörigen – entweder zu festgesetzten begrenzten Zeiten oder in Form gemeinsamen Lebens. Im Interreligiösen Forum tun wir das auch: sharing MY lifetime.

Zu jeder der bekannten Religionen gehören im weitesten Sinne geistlich-liturgische Praktiken (z.B. Gottesdienste, Gebete, Rituale etc.). Die einzige universal kompatible spirituelle Übung ist das Schweigen, das Halten (und Aushalten!) von Stille – entweder für sich allein oder in Gemeinschaft.

Konstitutiv für das Interreligiösen Forum sollen daher kurze Zeiten des Stillschweigens sein: sharing MY silence.

Zu jeder der bekannten Religionen gehört die Verbalisierung von Überzeugungen (z.B. Glaubenslehren, Dogmen, Theologien). Im Interreligiösen Forum soll es nicht um (missionarische) Diskussionen über Glaubensinhalte gehen, die Allgemeingültigkeit beanspruchen; vielmehr soll uns daran liegen, einander die je individuellen und auch für die eigene Person verbindlichen religiös-spirituell-weltanschaulichen Überzeugungen mitzuteilen und in solchem Austausch womöglich eine Bereicherung zu erfahren: sharing MY beliefs.

Zu jeder der bekannten Religionen gehört das mehr oder weniger ritualisierte gemeinsame Essen und Trinken (z.B. Eucharistie, Sedermahl, Fastenbrechen etc.). Im Interreligiösen Forum soll es in zwangloser Form, aber durchaus mit Rücksicht auf eventuelle Speisevorschriften, auch eine Rolle spielen. Jede/r Teilnehmer/in möge etwas zum Essen mitbringen und es teilen: sharing MY food.

Zu jeder der bekannten Religionen gehört der Einsatz für nah oder fern lebende Menschen in Not, welcher Art sie auch immer sein möge (materiell, psychisch, mental, spirituell). Es wäre wünschenswert, dass eine regelmäßige Zusammenkunft wie das Interreligiöse Forum auf Dauer eine Möglichkeit caritativen Engagements (er-)findet: sharing MY love

 

Damit „SHARING MY RELIGION“ in der beschriebenen fünffachen Weise praktikabel ist, sollte das Interreligiöse Forum strukturiert ablaufen. Das könnte so vor sich gehen, dass sich je nach den zuvor vereinbarten Themen kurze Zeiten der Stille mit Phasen des Austauschs (in Minigruppen oder großer Runde) abwechseln und schließlich in ein gemeinsames informelles Miteinander+Essen münden.

 

Um das Interreligiöse Forum starten zu können, braucht es ein Vorbereitungsteam, das Ort und Zeit, Ablauf und Thematik vorerst konzipiert. Wer sich dafür interessiert, ist herzlich zu einem ersten Treffen am Donnerstag, 2.Februar um 19:30 bei mir in der Hörwarthstraße 17/1 (Schwabing) eingeladen.

 

 
 
 
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