An vielen Orten entstehen derzeit Keimzellen des interreligiösen Dialogs, das Thema scheint geradezu in der Luft zu liegen. Was z.B. das „Haus der Religionen“ in Bern und das „Coexist House“ in London längst vorbildlich praktizieren und wie das „House of One“ in Berlin entsteht, so treibt es nun auch in München mit dem „Haus der Kulturen und Religionen München“ interessante Blüten. Im Zuge der Münchner Projektentwicklung wurde nun erstmalig eine Tagung organisiert, zu welcher vom 23. bis 24. Oktober sechs beispielhafte Häuser der Religionen zum inhaltlichen Austausch eingeladen waren, was einen intensiven Einblick zur aktuellen Entwicklung dieser hoch spannenden Projekte bot. Diskussionsgegenstand dieser zweitägigen Münchner Tagung war die Idee eines Hauses der Kulturen und Religionen in München. Gemeinsam mit den Gästen aus London, New York, Taipei, Bern, Berlin und Stuttgart stellte der Verein „Haus der Kulturen und Religionen in München e.V.“ am Mittwochabend im Alten Rathaussaal in München sein Konzept der Öffentlichkeit vor. Dabei betonte der Vorsitzende des Münchener Vereins, Prof. Dr. Martin Rötting, Inhaber der Professur für Religious Studies in Salzburg, in seinem Impulsvortrag, dass die Häuser der Religionen für Metropolen ein symbolisches Zeichen desgelingenden Miteinanders darstellen, das in alltäglichen Begegnungen gelebt werden könne. Am Donnerstag trafen sich die eingeladenen Häuser in der Evangelischen Stadtakademie zum Erfahrungsaustausch, mit Workshops und anschließender Diskussion. Michael Wakelin vom Londoner Projekt „Coexist House“ betonte die Bedeutung wichtiger Kooperationspartner für gelingende Arbeit. Roland Stolte vom „House of One“ in Berlin stellte dar, wie wichtig es ist, über das symbolträchtig attraktive Gebäude hinaus, den Bezug In der Evangelischen Stadtakademie Prof. Dr. Martin Rötting zu den tragenden Gruppen vor Ort besonders zu suchen und aufrecht zu erhalten. Chloe Breyer vom New Yorker „Interfaith Center“ unterstrich die Bedeutung der Arbeit ihres Zentrums für Gruppen, die in der Gesellschaft oft kein Gesicht bekommen. David Leutwyler vom „Haus der Religionen“ in Bern hob den besonderen Wert der Beteiligung religiöser Gemeinschaften mit ihren eigenen Räumen im Gesamtkomplex hervor. Hubert Arnoldi aus Stuttgart berichtete, wie aus einem Runden Tisch mit vielen kleinen und großen Veranstaltungen die Idee eines Hauses der Religionen wuchs und verwirklicht wurde. Maria Rais-Habito vom „Museum of World Religions“ in Taipei zeigte die Bedeutung der Förderung von religiösem Verständnis, Toleranz und Liebe, mittels ihrer Jugendarbeit in der Museumspädagogik und die auf die Stadt ausstrahlende Wirkung dieser Förderung. Die im Münchener Projekt Engagierten zogen dabei mit den anderen Tagungsteilnehmern und den Gästen aus aller Welt eine positive Bilanz für München. Das hiesige Konzept eines bewohnten Hauses der Kulturen und Religionen mit einem internationalen Wohnheim als Basis, das ergänzt wird durch ein interreligiöses College und Angebote der Erwachsenenbildung, die etwa das Lehrhaus der Religionen mit einbringe, sei, so der Grundtenor, eine sehr attraktive Idee. Im Anschluss an die Tagung werden nun Erfahrungen und Konzepte aus den anderen Projekten reflektiert. Es war eine wunderbare, inspirierende Tagung für alle Beteiligten, von der sich die Teilnehmenden wohl in mancherlei Hinsicht bereichert auf den Heimweg machten. zu den tragenden Gruppen vor Ort besonders zu suchen und aufrecht zu erhalten. Chloe Breyer vom New Yorker „Interfaith Center“ unterstrich die Bedeutung der Arbeit ihres Zentrums für Gruppen, die in der Gesellschaft oft kein Gesicht bekommen. David Leutwyler vom „Haus der Religionen“ in Bern hob den besonderen Wert der Beteiligung religiöser Gemeinschaften mit ihren eigenen Räumen im Gesamtkomplex hervor. Hubert Arnoldi aus Stuttgart berichtete, wie aus einem Runden Tisch mit vielen kleinen und großen Veranstaltungen die Idee eines Hauses der Religionen wuchs und verwirklicht wurde. Maria Rais-Habito vom „Museum of World Religions“ in Taipei zeigte die Bedeutung der Förderung von religiösem Verständnis, Toleranz und Liebe, mittels ihrer Jugendarbeit in der Museumspädagogik und die auf die Stadt ausstrahlende Wirkung dieser Förderung. Die im Münchener Projekt Engagierten zogen dabei mit den anderen Tagungsteilnehmern und den Gästen aus aller Welt eine positive Bilanz für München. Das hiesige Konzept eines bewohnten Hauses der Kulturen und Religionen mit einem internationalen Wohnheim als Basis, das ergänzt wird durch ein interreligiöses College und Angebote der Erwachsenenbildung, die etwa das Lehrhaus der Religionen mit einbringe, sei, so der Grundtenor, eine sehr attraktive Idee. Im Anschluss an die Tagung werden nun Erfahrungen und Konzepte aus den anderen Projekten reflektiert. Es war eine wunderbare, inspirierende Tagung für alle Beteiligten, von der sich die Teilnehmenden wohl in mancherlei Hinsicht bereichert auf den Heimweg machten. Wer sich für das Haus der Kulturen und Religionen in München engagieren möchte, ist herzlich eingeladen sich über www.hdkrm.org zu informieren und zu beteiligen.

 
 
 
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