Vom 1.-3. Februar fand in St. Ottilien der 3. Seminarteil des Dialog-Begleiter-Kurses zu den „Friedenspotentialen“ der Religionen statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland konnten sich nach einführenden Impulsen zur Friedensarbeit am Freitag mit drei konkreten Beispielen am Samstag auseinandersetzen. Frau Dr. Haslbeck stellte zuerst das Projekt „Emmaus“ vor, ein Seniorenplegeheim und eine Krankenplegerinnen und -Pflegerschule in Palestina. Anschließend führte Joachim Schnittke in die Praxis der „Vier Unermesslichen“ ein, einer buddhistischen Meditation. Abschließend berichtete Stefie Kolarov von einem interreligiösen Pilgerprojekt auf dem Israel-Trail. Nachmittags wurden alle Beispiele anhand der „Pyramide der Partizipation“ (Peter Lederacher) analysiert.
Am Sonntag stand dann das Thema „Projekte im urbanen Raum – Häuser der Religionen“ auf dem Programm. Die Teilnehmerinnen gestalteten mögliche interreligiöse  Innenräume für das zukünftige „Haus der Kulturen und Religionen“. Was zunächst nach Kinderspiel um Leogsteine wirkte hatte durchaus ernste gedanken: es ging um das gestalterische Erforschen solch interreligiöser Räume als soziale Kommunikationsrume (Henry Levebre). Die Vorstellung der Ideen und eine Abschlußrunde rundeten das letze Seminar des Dialog-Begleiter-Kurses 2018/2020 ab. Der nächste Kurs statet mit neuem Format im Herbst 2020 in Kooperation mit anderen Partnern im Josefthal. 
 
 
 
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